Messen Sie die Lesbarkeit Ihrer deutschen Texte, Wiener-Sachtextformel-Schulklasse, lange Sätze, lexikalische Vielfalt. Zur Kalibrierung des Tons zwischen Boulevard, Fachpresse und Spitzenexpertise.
Nicht als direktes Signal (Google misst nicht explizit den Wiener-Sachtextformel-Score einer Seite), sondern über zwei starke indirekte Signale: Dwell Time, ein zu dichter oder zu technischer Text fördert Pogo-Sticking zurück in die SERP, was das Ranking degradiert; Engagement, ein leicht scanbarer Text hält die Aufmerksamkeit, erzeugt mehr Shares und mehr natürliche Backlinks. Bei einem allgemeinen Thema 6-8 (Mittelstufe) anvisieren. Bei einem Expertenthema bleibt 8-10 akzeptabel, wenn die Zielgruppe qualifiziert ist.
Wir nutzen die Wiener Sachtextformel (WSF1), in den 1990ern in Wien für deutsche Texte entwickelt: Score = 0,1935·MS + 0,1672·SL + 0,1297·IW + 0,0327·ES − 0,875. Dabei ist MS = % mehrsilbiger Wörter (3+), SL = mittlere Satzlänge, IW = % langer Wörter (>6 Zeichen), ES = % einsilbiger Wörter. Das Ergebnis ist eine deutsche Schulklasse: <4 sehr leicht, 4-6 leicht, 6-8 mittel, 8-10 schwer, >10 sehr schwer.
Es ist eine Heuristik: wir zählen Vokalgruppen (einschließlich Umlaute und Diphthonge wie ai, ei, au, äu, eu, ie als eine Silbe). Korrekt auf ~95% deutschen Standardtexts, unvollkommen bei Eigennamen, Fremdwörtern, Abkürzungen. Für einen mehrere hundert Wörter langen Text gleicht sich der kumulierte Fehler statistisch aus, der Score bleibt auf ±0,5 Stufen verlässlich.
Der Type-Token-Ratio misst das Verhältnis einzigartiger Wörter / Gesamtwörter. Ein TTR von 0,5 bedeutet, dass die Hälfte der Wörter einzigartig ist. Je höher, desto reicher der Wortschatz. Aber TTR sinkt mechanisch mit der Textlänge (je mehr geschrieben, desto mehr werden Konnektoren wiederholt). Zum Vergleichen auf 200 Wörter normalisieren oder MTLD/MATTR nutzen (mit der Länge stabile Varianten, hier nicht implementiert).
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